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Sorgenkind Schulbootshaus in Wiesbaden-Schierstein 10.12.2021


Tennisballgroße Rostlöcher haben sich in den zentimeterdicken Stahl gefressen
Unklar ist, wann dieser Termin stattfindet, ob und welche Arbeiten dann erforderlich sind und wann der Ruderbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Die Saison kann bis dahin gelaufen sein.

Zentrum für den Rudernachwuchs
Für das Schülerrudern in Hessen ist wichtig, dass an den vorhandenen Gewässern (in Nord- und Südhessen und an der Lahn) der Rudersport ausgeübt wird. Der Rudernachwuchs der Wiesbadener Schulen und der Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich hat im Schiersteiner Hafen mit einem idealen Trainingsgewässer ohne Strömung und Berufsschifffahrt sein Zuhause. Im Hafen wird im dreijährigen Turnus der Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia ausgetragen, der Schülerruderverband organisiert die gut angenommene Talentregatta für den Rudernachwuchs der Region im Schulsport. Gleiches gilt für die Schiersteiner Regatta im Herbst auf der Vereinsebene. Da es keine Ausweichmöglichkeit gibt, ist ohne ein Schulbootshaus dies alles gefährdet.

Massive Probleme seit 5 Jahren
Im Winter 2017 riss ein Auftriebskörper ab und das Bootshaus geriet in Schieflage. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass der Abwassertank durchgerostet war und die Fäkalien in das Hafenwasser gelangen. Das Bootshaus wurde für mehrere Wochen gesperrt. Im Dezember 2021 sitzen die Ruderer nun aufgrund der Sicherheitsüberprüfung erneut auf dem Trockenen und bangen um die baldige Freigabe der Nutzung.

Sanierung oder Neubau
Im Frühjahr 2017 stand fest: Die Duschen und Toiletten werden gesperrt, das Bootshaus notdürftig stabilisiert und nur noch im Notbetrieb gehalten (= möglichst wenige Personen gleichzeitig am Bootshaus). Eine Sanierung ist nicht mehr möglich und sinnvoll, ein Neubau muss her.

Wenig bis nichts passiert
Fast fünf Jahre (4 Jahre und 10 Monate) sind seit der Havarie vergangen und die Stadt steht immer noch mit leeren Händen da. Es gibt weder Pläne für den Neubau noch Pläne für eine Übergangsphase, falls das Bootshaus vorher unbenutzbar wird. Die zuständigen Ämter (Schulamt und Hochbauamt) sind personell unterversorgt, mit ihren Aufgaben überlastet und haben diese Arbeit nicht weiter mit der gebotenen Dringlichkeit verfolgt. Die Stadtpolitiker reagierten im Ausschuss für Sport empört.

Gleichzeitig versuchen die Ämter, das bestehende Objekt so gut wie möglich im Betrieb zu halten. Das aktuelle Betretungsverbot zeigt jedoch, dass jederzeit Schluss sein kann und eine lange Zwangspause droht.

Weitere Informationen: https://foerderverein-schulbootshaus.jimdofree.com/