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Silber für Weilburg beim Bundesfinale in Berlin 25.09.2019


Unsere hessischen Medaillengewinnerinnen und Ihr Lehrer Hans-Werner Bruchmeier
Herausragend aus hessischer Sicht die Medaille der Weilburgerinnen. Gleich in den Vorentscheidungen zeigte das leichtgewichtige Team wer im Feld die beste Rudertechnik hat. Sie qualifizierten sich problemlos für das Finale trotz ihrer körperlichen Unterlegenheit gegenüber den Mannschaften aus den Sportschulen der östlichen Bundesländer. Im Finale dann zeigte die Crew aus Halle/Sachsen-Anhalt, dass an ihnen kein anderes Team vorbei kommen würde.

Vorsitzender Dr. Woznik (rechts) gratuliert H.-W. Bruchmeier (links) zur Silbermedaille; Foto: H. Freund
Bereits nach 500m führten sie deutlich vor allen anderen Mannschaften. Etwa 300 m vor dem Ziel erruderte sich die Weilburg Crew Vorteile und baute diese bis ins Ziel Schlag für Schlag aus. Mit Freude war anzusehen, was gutes Rudern ausmachen kann. Deutlich hinter den Siegerinnen von den Sportschulen Halle, aber auch deutlich mit 1,5 Bootslängen vor der Sportschule Potsdam erruderten sie Silber. Gratulation von Seiten des SRVbHessen in Vertretung seines Vorsitzenden Dr. Thomas Woznik (vgl. linkes Bild).


Wimpernschlagfinale um die Medaillen; KRS aus Hanau hinten im Bild (4. Platz)
Während die Leibnizschüler in einem spannenden Rennen am Ende mit 4/10 Sekunden nur knapp das Treppchen verpassten, war bei den Rehbein-Jungs der Abstand zum Medaillen-Podest mit 2/10 Sek noch enger und noch spannender. Hier fehlten sogar nur 4/10 Sek. bis zur Silbermedaille, so eng lagen die Boote für die Plätze 2 bis 4 auf der Ziellinie im WKII-Doppelvierer beieinander. Nick, der KRS-Lehrer und Trainer, sowie Dr. Woznik mussten das Herzschlagfinish der Rehbein-Jungs mit Bangen mit ansehen und gemeinsam auf die Entscheidung des Zielgerichts warten, denn nahe der Ziellinie waren die Teams von der KRS aus Hanau sowie die Landessieger aus Bayern und Schleswig-Holstein kaum zu unterscheiden.

Die junge KRS-Vierer nach dem Zieleinlauf
Zu unterschiedlich waren die Crews am Zug, so dass mit dem letzen Schlag alles entschieden wurde: Silber, Bronze und die "saure Ananas". Schade für unser junges Team, das schließlich das Nachsehen hatte und ganz knapp mit dem 4. Platz hinter den Siegern von der Sportschule Berlin, den Schülern aus Dachau sowie der Lauenburgischen Gelehrtenschule aus Ratzeburg vorlieb nehmen musste, aber: im nächsten Jahr bestehen berechtigte Hoffnungen, dass man wieder antritt und dann hoffentlich den Sprung auf´s Podest schafft.


Der WKIII-Leibnizvierer aus Offenbach am Vorlauftag, Foto: Demir Türsan
Ähnlich erging es den jüngeren Jungs von der Leibnizschule aus Offenbach. Auch sie qualifizierten sich, wie viele andere hessischen Teams auch, über mehrere Vorentscheidungen für das große Finale. Im großen Finale der jüngeren Wettkampfklasse III zeigte, ähnlich wie bei den jüngeren Mädchen auch, bereits nach 500 m ein Team, hier die Flatow Oberschule Berlin, dass sie den Bundessieg holen wollen. Sie führten das Feld an, alle anderen Teams folgten auf gleicher Höhe, Vorteile lediglich für die Schüler vom Wilhelmsgymnasium aus Hamburg. Bei 700 m ging in diesem Feld dann "die Post ab". Hamburg, das Besselgymnasium aus Minden sowie unsere Crew schoben sich mit Macht an das führende Boot heran, Hamburg folgte und Minden sowie Offenbach lieferten sich einen Bord-an-Bord-Kampf um die Bronzemedaille. Auch hier auf der Ziellinie die Entscheidung leider zu Ungunsten für unsere Hessen. 4/10 -also ca. 1 m.- fehlten nach 1000 Metern Rudern für die Leibnizschüler zur Medaille.


Die Schillerschule Frankfurt im Gig-Vierer kurz vor der Ziellinie
Herzliche Glückwünsche nach Hanau und Offenbach für die tollen gezeigten Leistungen, die mit etwas Glück auch zu einer Medaille hätten führen können.

Zwei fünfte Plätze gab es für die Schillerschüler aus Frankfurt im Gig-Riemenvierer m. Stm. sowie die Mädchen von der privaten Marienschule aus Limburg im WK II-Gig-Doppelvierer. Bei beiden Teams waren nach der ersten Streckenhälfte bereits der Abstand zu den führenden Mannschaften deutlich sichtbar.

Die Marineschülerinnen aus Limburg beim Landesentscheid in Wiesbaden
Nach 700 m setzten sich in beiden Wettbewerben die Siegerboote und Medaillengewinner deutlich von den anderen Booten ab. Sowohl die Schillerschüler als auch die Marineschülerinnen hatten auf den letzten 150 m nichts mehr hinzuzusetzen und mussten schließlich jeweils mit fünften Plätzen vorlieb nehmen.

Zum unseren Mannschaften in den kleinen Finals:
Viel Pech in diesem Jahr bei den Schillerschülern. Sowohl der Achter als auch der WK II-Schülerinnen-Doppelvierer mussten kurzfristig Krankheitsfälle verkraften und ersatzgeschwächt an den Start gehen. Bei den Mädchen musste die Steuerfrau ran, bei den Jungs im Achter gleich zwei Ersatzleute, die zum Teil noch nicht so lange rudern und trainieren. Entsprechend auch die Ergebnisse in diesem beiden Bootsgattungen. Bereits in den Vorentscheidungen wurde die Schwäche dieser bedien Teams deutlich. Sowohl im Achter als auch im Mädchenvierer hatten beide Teams auf den letzten 300 m nichts mehr zuzusetzen, so dass der Achter im kleinen Finale letztes Boot und die Schillerschülerinnen vorletztes Boot wurden. Johannes Karg musste "gute Mine zum bösen Spiel machen", aber unter diesen Bedingungen war auch für seine Teams nicht mehr heraus zu holen.


Leibnizschule Frankfurt-Höchst bei den Vorentscheidungen
Etwas besser lief es bei unserem Landessieger von der Leibnizschule aus Frankfurt-Höchst im WK II-Gig-Doppelvierer. Diese Mannschaft hatte sich bereits in den Vorläufen mit etwa 5 gleichwertigen Teams auseinanderzusetzen. Im kleinen Finale waren es dann noch 4 Boote, die um den Sieg kämpften. Obwohl 150 m vor dem Ziel noch an zweiter Stelle hinter Münstermaifeld aus Rheinland-Pfalz liegend, schoben sich auf den letzten Metern noch die Landessieger aus Berlin vorbei und verwiesen unsere Leibnizschüler auf den 3. Platz, insgesamt also 9. Boot, was für dieses junge Team sicherlich ein Ansporn für das kommende Jahr sein kann, denn die komplette Mannschaft kann im kommenden Jahr noch einmal in Berlin antreten. Hoffen wir, dass die Crew die kommenden Monate nutzt!

Fotos vom Vorlauftag finden Sie (h i e r anklicken!)

Fotos vom Finaltag finden Sie (h i e r anklicken!)

Alle Ergebnisse zu Vorentscheidungen und den Finale finden Sie (h i e r anklicken!)

Text und Fotos Dr. T. Woznik