Home Kontakt Impressum


 
 News

 
 Unsere Regatten

 
 Satzung

 
 Termine

 
 J.t.f. Olympia

 
 Riegen

 
 Glosse

 
 RWR Leitlinien

 
 Spenden

 
 Links

 
 Kontakt

 
 Verband


Schillerschule Frankfurt mit 3 Mannschaften beim Bundesfinale in Berlin 16.06.2019


Johannes Karg (li) und Volker Lechtenberg (re) in diesem Jahr mit Ihren Schulmannschaften am erfolgreichsten
Neben den drei Erstplatzierten in der Gesamtwertung boten 5 weitere Schulen gute und sehr gute Leistungen in den nach Berlin führenden Bootsklassen. So kamen in den sog. Berlin-Rennen in diesem Jahr alle Landessieger aus Südhessen, bzw. von der Lahn, erstmals kein Boot aus Kassel. Das ist ein Novum und zeigt einen seit längerem sichtbaren Umbruch der Leistungsträger in Hessen.
Schön auch zu beobachten, dass sich in diesem Jahr erstmals Schulen Berlin-Fahrkarten eruderten, denen das bislang noch nicht gelang. Allen voran der WK-II-Jungenvierer der Leibnizschule aus Frankfurt-Höchst und der WK-II-Mädchenvierer der privaten Marineschule aus Limburg.


Die Weilburger Mädchen siegten im WK III-Vierer vor der Schillerschule Frankfurt

Rennen 1: Mädchen-WK-III-Vierer:
Gleich im ersten Rennen bei den 14-jährigen und jüngeren Mädchen ging´s vom Start weg hart zur Sache. Bereits bei der Schülerregatta in Kassel zeigten die Weilburgerinnen, dass mit ihnen zu rechnen sein würde. So rudertet diese Crew auch einen guten Start, jedoch die Boote von der Schillerschule aus Frankfurt und von der Leibnizschule aus Offenbach diesen da noch nicht locker. Bis zur 600m-Marke lediglich leichte Vorteile für das Boot vom Philipinum aus Weilburg. Aber dann schoben sich die Weilburgerinnen Schlag für Schlag aus dem Feld heraus an die Spitze und schoben ihr Boot mit einer halben Länge Vorsprung vor den Schillerschülerinnen aus Frankfurt und der Leibnitzschule aus Offenbach sowie dem Friederichsgymnasium Kassel ins Ziel. Jubel bei den Mädchen aus Weilburg über die erruderten Berlin-Fahrkarten.


Sieger im WKII Gig-Vierer: Schillerschule Frankfurt
Rennen 2: Jungen-WK-II-Gig-Vierer
Im folgenden Wettbewerb waren lediglich drei Boote am Start. Vom Start weg ruderten die Schillerschüler aus Frankfurt an der Spitze des Feldes und ließen den anderen Booten vom Friedrichsgymnasium aus Kassel und von der Karl-Rehbein-Schule aus Frankfurt keine Chancen. Sie siegten klar mit 3 Bootslängen und erruderten sich damit ihre Bundesfinalteilnahme in Berlin.


Siegerehrung im WKIII-Vierer mit KRS-Hanau, Leibniz Schule Offenbach und FG Kassel (v.l.)
Rennen 3: Jungen-WK-III-Vierer:
Nichts anbrennen ließen die Jungs von der Leibnizschule in Offenbach. Gleich am Start zeigten sie ihren Gegnern, dass sie diesen Wettbewerb gewinnen wollen. Eine fehlerarme Fahrt machten im Ziel dann den Unterschied. 1,5 Bootslängen vor den Rehbeinern aus Hanau und den Dritten vom Friedrichsgymnasium aus Kassel.



Klare Sieger im Mädchen-WKII-Vierer: Schillerschule Frankfurt hier kurz vor dem Ziel
Rennen 4: Mädchen-WK-II-Vierer:
Nur 6 Boote hatten für diesen Wettbewerb gemeldet, bei dem sich etwa nach der Streckenhälfte die Schillerschülerinnen bereits deutliche Vorteile verschafften. Sie ruderten in langen Schlägen dem Ziel entgegen und konnten jeden Angriff ihrer Gegnerinnen von der privaten Marineschule aus Limburg und vom Friedrichsgymnasium aus Kassel abwehren. Vierte wurden die Ruderinnen aus Weilburg.


Siegerehrung im WKII-Gig-Vierer: große Freude bei Crew von Frankfurt-Höchst (Bildmitte), 2. ASS Kassel, 3. FG Kassel
Rennen 5: Jungen-WK-II-Gig-Doppelvierer:
Nach der Abmeldung von 3 Booten blieben für das Finale nach 6 Mannschaften aus Frankfurt, Kassel und Limburg übrig, die sich dann auch dem Starter stellten. Gleich nach dem Start zeigten die Jungs von der Leibnizschule aus Frankfurt Höchst wohin die Reise gehen soll: möglichst nach Berlin. Doch ganz kampflos überließen ihnen die Gegner insbesondere von der Albert Schweizer Schule das Feld nicht. Bis zur 600 m-Marke konnten die ASS-Schüler aber mit Abstrichen auch die Schüler vom Friedrichsgymnasium aus Kassel noch gegen halten, aber dann zogen die Frankfurter ihren Endspurt an und ließen allen andere Gegnern keine Chancen. Große Freude in der Crew und bei Charlotte Weißenbeger, die damit nach 20 Jahren wieder einmal nach Berlin fahren darf. Wir gratulieren sehr herzlich.


Strahlende Siegerinnen im WK II-Gig-Doppelvierer
Rennen 7: Mädchen WKII-Gig-Doppelvierer:
Eine Neuauflage des Finales im Renndoppelvierers habe es im Gig-Doppelvierer, denn hier gibt es eine weitere Startmöglichkeit für Berlin. Im ersten Finale gewann die Crew von der Schillerschule Frankfurt, sollte es dieser Mannschaft im Gig-Boot ebenfalls gelingen? Doch gleich nach dem Start ließen die Teams aus Limburg und Kassel nicht locker. Sie fighteten über die komplette Strecke und machten dieses Rennen zu einem der spannendsten der Regatta. Ein Bord-an-Bord-Kampf mit wechselnden Führungen über 1000m ist natürlich für die Zuschauer spannend und für die Ruderinnen "knüppelhart". Im Endspurt hatten die Limburgerinnen von der privaten Marineschule allerdings die größeren Reserven und setzten sich dann deutlich vor den Schillerschülerinnen und denen von der Ziegenschule aus Frankfurt sowie aus Kassel durch.


Siegerehrung im WKII-Doppelvierer der Jungen mit den Siegern Karl-Rehbein-Schule Hanau vor FG Kassel und Leibnizschule Offenbach
Rennen 8: Jungen-WKII-Dopplevierer:
Mit dem Sieger Leibnizschule Frankfurt-Höchst im Gig-Doppelvierer waren die Landessieger in diesem Wettbewerb nicht mehr am Start, so dass es hier ein neuer Sieger aus den Platzierten des Gig-Vierer-Wettbewerbs gesucht wurde. Und das taten die Teams aus Kassel, Frankfurt und Hanau auch. Nach dem Start schien die Crew vom Friedrichsgymnasium aus Kassel sich leichte Vorteile errudern zu können, doch die Rehbeiner aus Hanau hielten dagegen und machten sich bei 700 m Schlag für Schlag daran die Spitze des Feldes zu erobern. Im Schlusspurt hatte diese Crew auch noch mehr zuzusetzen als das Kasseler und Offenbacher Team. Mit Freude feierten die Rehbeiner nach dem Zieleinlauf ihren Sieg, das FG aus Kassel sowie die Leibnizschule Offenbach mussten sich geschlagen geben, wobei es zwischen Offenbach und Kassel einen Wimperschlag-Einlauf gab. Nur 7/10 trennten Silber- von der Bronzemedaille auf der Ziellinie!



Sieger im Achter: Schillerschule Frankfurt
Rennen 6: Achter:
Lieder nur 3 Boote im Achterwettbewerb und davon noch 2 Mannschaften von der Schillerschule aus Frankfurt. Das war bei uns in Hessen schon anders! Nach der Niederlage in Gig-Riemenvierer erwarteten die Lehrer und Zuschauer ein spannendes Rennen, denn für das Friedirchsgymnasium ging´s um die letzte Möglichkeit eine Berlinfahrkarte zu errudern. Und hier zeigten die Kasselaner auf den ersten 500 m, dass sie sich die nicht so einfach nehmen lassen wollten. Ein harter Bord-an-Bord-Kampf zeigte, dass sich Kassel noch lange nicht geschlagen gab. Doch nach der 500m-Marke schoben sich die Schillerschüler Schlag für Schlag an die Spitze des Feldes und gaben sie nicht mehr ab. Zum Schluss klarer Sieger: Schillerschule Frankfurt und das dritte Team dieser Schule in Berlin. Gratulation vom Schülerruderverband Hessen an Johannes Karg für seine umfangreiche Arbeit in Frankfurt.

Neben den Qualifikationsrennen für das Bundesfinale gab es zahlreiche Wettbewerbe, die auf Landesebene enden. Auch hier konnten die Zuschauer vielen spannenden Wettbewerben beiwohnen, wie bspw. dem Doppelzweier und dem Leichtgewichtsdoppelzweier der Mädchen in der WKIII oder dem WKIII Gig-Vierer der Jungen und auch dem der Mädchen, die nur um Haaresbreite mit wenigen Hundertsteln entschieden wurden. Insbesondere bei den Jüngeren war hier toller Sport zu sehen, der Spannung bis zur Ziellinie bot.


Koordinatorin Frau Arnzt-Müller (li) und HRV-Referent Berthold Ocker (re) nehmen die Siegerehrung vor.
Nach dem letzten Wettbewerb rief HRV-Referent für Schulrudern Berthold Ocker aus Hanau zur Siegerehrung. Er bedankte sich zunächst bei der Koordinatorin des Hessischen Kultusministeriums sowie beim Regattaleiter Thomas Hanfler und seinem Team von der RG Wiesbaden-Biebrich. Er vergaß auch nicht verschiedene Organisatoren, wie die DRLG oder die vielen Schiedsrichter aus gesamt Hessen mit in seine Dankesworte mit einzubeziehen.
Auch von Seiten des Schülerruderverbandes Hessen sei an dieser Stelle den vielen Unterstützern sowie dem Verpflegungsteam herzlich gedankt, denn ohne die vielen dargebotenen Leckereien geht´s auch nicht.


Alle Ergebnisse und Zeiten vom Landesentscheid in Wiesbaden finden sie h i e r:


Bilder vom Landesentscheid JtfO finden sie h i e r


Text und Fotos von Dr. Thomas Woznik.